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Menschenrechte - Organisationen
Um den Schutz der Menschenrechte und
die Veröffentlichung von Verstößen gegen
die Menschenrechte bemühen sich zahlreiche
Menschenrechtsorganisationen. Die älteste NGO ist
anti-slavery, die schon 1839 in London gegründet wurde und
maßgeblich an der Abschaffung der Sklaverei in
Großbritannien und den USA beteiligt war. Heute geht die
Organisation noch immer gegen Sklaverei und Ausbeutung an und setzt
sich zum Beispiel gegen Kindersklaven in der usbekischen
Baumwollindustrie ein.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker wurde 1970 in Göttingen gegründet und kämpft für den Schutz indigener Völker vor Vertreibung, Völkermord, Rassismus, aber auch gegen die Abschiebung von Flüchtlingen. Ein Beispiel ist das Volk der Yanomami in Brasilien. Ihm wurde 1991 ein Territorium von 94.000 Quadratkilometern zugesprochen. Seit den 1980er Jahren werden dort Bodenschätze wie Gold und Uran abgebaut, wodurch das Überleben des Volkes akut bedroht ist. Einerseits durch die Zerstörung des Lebensraumes, aber auch durch direkte gewaltsame Übergriffe.
Die 1961 in London gegründete amnesty international ist wohl eine der bekanntesten Menschenrechtsorganisationen. In ihrem jährlichen Bericht macht sie auf Menschenrechtsverletzungen in der ganzen Welt aufmerksam. Daneben führt sie regelmäßig Kampagnen und Briefaktionen durch. Schwerpunkte liegen auf dem Kampf gegen Armut, Folter und Todesstrafe, Gewalt gegen Frauen und dem Verbot von Waffenexporten in Krisengebiete. Für ihre Arbeit wurde amnesty international 1977 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
FIAN, das FoodFirst Informations- und Aktions-Netzwerk, möchte erreichen, dass die Menschen weltweit von ihrer Arbeit leben können. Die Organisation hatte maßgeblich Einfluss auf das Abschlussdokument des Welternährungsgipfels 2004 in Rom, wo erstmals freiwillige Leitlinien für ein Recht auf Ernährung verabschiedet wurden. Gemäß ihrem Motto „Nahrung zuerst“ versucht die FIAN, zu verhindern, dass Kleinbauern in Brasilien von ihrem Land vertrieben werden, um die Ackerflächen für den Anbau von Biospritpflanzen zu nutzen.
Es gibt noch viele weitere Organisationen, die sich für den Erhalt und den Schutz der Menschenrechte einsetzen: Reporter ohne Grenzen, Transparency International, Human Rights Watch und viele mehr. Ihre Arbeit ist wichtig, denn Schutz der Menschenrechte ist gleichzeitig auch Schutz der Demokratie.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker wurde 1970 in Göttingen gegründet und kämpft für den Schutz indigener Völker vor Vertreibung, Völkermord, Rassismus, aber auch gegen die Abschiebung von Flüchtlingen. Ein Beispiel ist das Volk der Yanomami in Brasilien. Ihm wurde 1991 ein Territorium von 94.000 Quadratkilometern zugesprochen. Seit den 1980er Jahren werden dort Bodenschätze wie Gold und Uran abgebaut, wodurch das Überleben des Volkes akut bedroht ist. Einerseits durch die Zerstörung des Lebensraumes, aber auch durch direkte gewaltsame Übergriffe.
Die 1961 in London gegründete amnesty international ist wohl eine der bekanntesten Menschenrechtsorganisationen. In ihrem jährlichen Bericht macht sie auf Menschenrechtsverletzungen in der ganzen Welt aufmerksam. Daneben führt sie regelmäßig Kampagnen und Briefaktionen durch. Schwerpunkte liegen auf dem Kampf gegen Armut, Folter und Todesstrafe, Gewalt gegen Frauen und dem Verbot von Waffenexporten in Krisengebiete. Für ihre Arbeit wurde amnesty international 1977 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
FIAN, das FoodFirst Informations- und Aktions-Netzwerk, möchte erreichen, dass die Menschen weltweit von ihrer Arbeit leben können. Die Organisation hatte maßgeblich Einfluss auf das Abschlussdokument des Welternährungsgipfels 2004 in Rom, wo erstmals freiwillige Leitlinien für ein Recht auf Ernährung verabschiedet wurden. Gemäß ihrem Motto „Nahrung zuerst“ versucht die FIAN, zu verhindern, dass Kleinbauern in Brasilien von ihrem Land vertrieben werden, um die Ackerflächen für den Anbau von Biospritpflanzen zu nutzen.
Es gibt noch viele weitere Organisationen, die sich für den Erhalt und den Schutz der Menschenrechte einsetzen: Reporter ohne Grenzen, Transparency International, Human Rights Watch und viele mehr. Ihre Arbeit ist wichtig, denn Schutz der Menschenrechte ist gleichzeitig auch Schutz der Demokratie.
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